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Kundenprojekte

Küchenumbau Hotel Die Alm

Neue Küche auf der Alm … und die Stadtwerke kochen mit!

Knusprige Bratkartoffeln, ein saftig gegrilltes Rumpsteak vom heimischen Rind oder lecker gebratene Edelfische, dazu raffiniert zubereitetes, frisches Gemüse aus der Region und ein Dessert, das nur so auf dem Gaumen zergeht. So kann man auf höchstem Niveau badische Gastlichkeit im kreativen Schwarzwald Style Hotel „Die Alm“ und dem Restaurant „Almstüble“ auf der Alm in Oberkirch-Ödsbach genießen.

Aber was hat das mit den Stadtwerken Oberkirch zu tun? Ganz einfach: zum Kochen braucht man Strom, viel Strom. Besonders seit Mirko Slager, der Inhaber und Küchenchef vom Almstüble, eine neue Küche hat. Der Chef, der das Unternehmen vor einigen Jahren von seinen Eltern Maria und Franz Slager übernommen hat, ist ein engagierter Macher. 2014 hat er das Gasthaus Almstüble um ein Hotel mit jetzt 17 Zimmern ergänzt, seit 2016 gibt es Ladesäulen für E-Autos auf dem Hotelparkplatz, 2017 wurde das Gasthaus renoviert und 2019 kam eine komplett neue Küche und Frostzelle dazu.

Die Küche liegt dem Chefkoch natürlich besonders am Herzen, denn es sollen dort Speisen auf höchstem Niveau entstehen. Auch die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen optimal sein, nur so entsteht Spitzenqualität, davon ist der Küchenchef überzeugt. Wenn man dann noch Energie dabei sparen kann, ist die Quadratur des Kreises erreicht. Fünf professionelle Induktionskochfelder, zwei Flattop-Grills mit über einem halben Quadratmeter Grill-Fläche, Fritteusen, Multikocher und das Bain-Marie zum Warmhalten von Suppen und Saucen sowie die neue Lüftungsdecke, mit der die Raumtemperatur in der Küche um 10 ºC gesenkt werden konnte, freut nicht nur den Chef, hat aber auch einen Anschlusswert von über 100 kW. Auch der Souschef, also der Saucier, der für Saucen und das Fleisch zuständig ist, ebenso wie der Entremetier, dessen Beilagen wir als Teil des Menüs schätzen und die vielen anderen helfenden Hände in der Küche genießen die kühlere Luft in der Küche und die bequemeren Arbeits- und Reinigungsbedingungen am neu gestalteten Arbeitsplatz.

Den größten Genuss haben aber natürlich die Gäste des Gasthaus Almstüble, denn die Qualität und Geschwindigkeit der Zubereitung konnten noch weiter gesteigert werden. Kurz: das noch delikatere Menü erreicht den Gast noch schneller als früher.

Um all das zu erreichen, waren umfangreiche Bauarbeiten nötig. Glücklicherweise war das neue Trafohäuschen, um den ankommenden Strom von 20.000 Volt „Mittelspannung“ in 400 bzw. 230 Volt „Niederspannung“ zu transformieren, in der Straße „Alm“ bereits vorhanden. Es wurde schon früher von den Stadtwerken erneuert, um den gestiegenen Strombedarf für das Hotel „Grüner Baum“ auf der gegenüberliegenden Straßenseite bereitzustellen, da auch dort eine neue Küchentechnik installiert worden war. So war also „nur noch“ ein neues, leistungsstärkeres Stromkabel vom Trafohäuschen zum Grundstück des Almstüble zu verlegen. Da man die Straße dafür schon mal geöffnet hatte, gab es auch gleich einen neuen, verstärkten Wasseranschluss für das Almstüble und auch „GeVo“, also die beliebte Autowerkstatt von Georg Vogt, hat vorsorglich einen neuen Stromanschluss erhalten, um zukünftig ebenfalls Ladesäulen für E-Autos installieren zu können.

Bild Karl H. Warkentin: Straßenarbeiten

„Viele Köche verderben den Brei“, so weiß es zumindest der Volksmund. Hier waren allerdings eine ganze Reihe von „Köchen“ aus der Region mit ihrer jeweiligen Kompetenz im wahrsten Sinne des Wortes am Herd, um ein erfolgreiches Ergebnis zu erzielen. Zunächst sind da natürlich die Profiküchen-Experten der Firma Friedmann aus Berghaupten, die mit Mirko Slager zusammen seine ganz individuelle Küche geplant und realisiert haben. Die dafür notwendigen umfangreichen Arbeiten für die notwendige Elektroinstallation wurden fachgerecht von der Firma Elektro-Birk in Oberkirch geplant und realisiert, die ihr Reich zwischen Hausanschluss und Steckdose, Herd und Kältemaschinen hatte. Die Firma Birk ist mit rund 25 MW installierter Photovoltaik-Leistung über Oberkirchs Grenzen hinaus als Experte bekannt, wenn es um Solarstromerzeugung und E-Mobilität geht. Zwischen Hausanschluss und Trafostation war die Tiefbaufirma Spraul, ebenfalls aus Oberkirch in ihrem Element und dort für alle Erdarbeiten verantwortlich. Firma Spraul kennt man in der Ortenau nicht nur durch zahlreiche Baustellen öffentlicher Auftraggeber wie den Stadtwerken oder der Stadt Oberkirch, um die Infrastruktur zu optimieren. Auch private Häuslebauer schätzen die Kompetenz Sprauls im Bereich Keller, Wege, Terrassen und Landschaftsbau. Schlussendlich war es Aufgabe der Stadtwerke Oberkirch, die Planung, Organisation und Durchführung der Verlegung und Installation aller Versorgungsleitungen für Strom und Wasser bis zum Übergabepunkt im Haus zu realisieren. So stehen die Stadtwerke Oberkirch also indirekt mit am Herd, wenn Mirko wieder mal ein besonderes Schwarzwald-Menü mit krossen Rösti, gebratenen Gnocchi, frischem Zander oder Spargel der Saison in seiner Küche zaubert.

Bild Karl H. Warkentin: Stadtwerke-Geschäftsführer Erik Füssgen (rechts) und Vertriebsleiter Michael Borschensky (Mitte) in der neuen Küche von Mirko Slager (links)