Wasserknappheit ist im Renchtal ausgeschlossen

Wassermeister Peter Kurz

(vom 04.04.2016)

Wassermeister Peter Kurz
Peter Kurz ist als Wassermeister der Stadtwerke dafür verantwortlich, dass alle Oberkircher Haushalte rund um die Uhr mit sauberem Wasser versorgt werden.

Peter Kurz ist als Wassermeister bei den Stadtwerken für die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser verantwortlich

Der Weltwassertag am 22. März steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser und Arbeitsplätze“. Bei den Oberkircher Stadtwerken ist Wassermeister Peter Kurz der Mann fürs Wasser. Qualitätssicherung, Instandhaltung der Betriebsanlagen und die Versorgung von Neubaugebieten mit Wasser sind nur ein Teil seiner Aufgaben.

Dreht man den Wasserhahn auf, sprudelt sauberes Trinkwasser heraus – in Deutschland ist das eine Selbstverständlichkeit. Dass das so ist und auch so bleibt, dafür sorgen Menschen wie Peter Kurz. Er und sein Team bei den Oberkircher Stadtwerken sind dafür verantwortlich, dass in den Oberkircher Haushalten das Wasser in Trinkwasserqualität fließt. „Das Wasser für die Oberkircher Haushalte kommt aus Tiefbrunnen in Renchen“, erklärt Peter Kurz. Nur Ödsbach bilde eine Ausnahme, denn dort gebe es eigene Quellen, die den Ortsteil versorgen.

Bis das Wasser also in die Badewanne oder durch die Kaffeemaschine läuft, hat es erstmal eine kleine Reise hinter sich: vom Tiefbrunnen in Renchen in das nur wenige Meter entfernte Wasserwerk „Waldbühnd“. Dort wird dem Wasser zum Erhalt einer guten Trinkwasserqualität Eisen, Mangan und Kohlensäure entzogen, bevor es in die Zwischenbehälter nach Oberkirch und Zusenhofen gelangt. Von dort verteilt sich das Wasser über das Netz in mehrere in der Stadt verteilte Hochbehälter sowie in die Haushalte.

Peter Kurz prüft jeden Tag, dass die Förderung des Wassers einwandfrei läuft und das Netz in Ordnung ist. Und natürlich prüft er auch die Wasserqualität. „Das Wasser entspricht der Trinkwasserverordnung und es hat hier noch nie Beanstandungen gegeben“, erzählt er. Dass das Wasser mal knapp werden könnte, etwa in so heißen Sommern wie dem letzten, hält er in der Region für ausgeschlossen.

„Dank der geologischen Lage im Renchtal und am Rheingraben sind wir sehr gut mit Wasser versorgt. Ein ressourcenschonender Umgang mit Wasser ist aber dennoch angesagt, schließlich sollen auch nachfolgende Generationen noch genug Wasser haben“, betont Kurz.

Peter Kurz ist sehr gerne Wassermeister. Der gelernte Rohrbauer mag die abwechslungsreiche Arbeit mit verschiedenen handwerklichen und technischen Arbeiten. Er und sein Team sind jeden Tag viel unterwegs, um die Betriebsanlagen zu kontrollieren, Wasserproben zu nehmen und sich um Sauberkeit und Keimfreiheit von Behältern und Netzen zu kümmern. Auch für die Planung von Wasseranschlüssen in Neubaugebieten ist er zuständig und schätzt dabei auch den direkten Kontakt zu den Kunden. Weil er seinen Beruf sehr gerne mag, gibt er sein Wissen auch gerne an junge Leute weiter. Die Stadtwerke Oberkirch bilden nämlich auch zum Anlagenmechaniker Fachrichtung Versorgungstechnik aus.

Informationen zum Tag des Wassers

Der Tag des Wassers wurde am 22. Dezember 1992 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Er soll dazu beitragen, auf die Bedeutung des Wassers für das tägliche Leben aufmerksam zu machen und in der Bevölkerung ein Bewusststein für den Schutz des Wasservorkommens zu schaffen. Der Tag des Wassers steht jedes Jahr unter einem besonderen Motto – in diesem Jahr lautet es „Wasser und Arbeitsplätze“.

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