Stadtwerke Oberkirch - zuverlässiger Partner bei der Energieversorgung

Geschäftsführer Erik Füssgen

(vom 02.12.2014)

Kunden profitieren von günstigeren Strompreisen ab dem 01.01.2015

Geschäftsführer Erik Füssgen

Die Kunden der Stadtwerke Oberkirch profitieren von günstigeren Strompreisen. Nachdem die staatlichen Umlagen leicht sinken, legen die Stadtwerke Oberkirch auf Basis ihres günstigen Stromeinkaufs noch eine Strompreissenkung oben drauf. Alle Kunden zahlen ab Januar 2015 brutto 0,31 Cent/kWh weniger. „Dies macht bis zu 15,- Euro im Jahr aus“, hebt Stadtwerke-Geschäftsführer Erik Füssgen hervor. „Zusätzlich wird die Preisgarantie für Strom und Gas bis zum 31. Dezember 2016 verlängert.“

Die Stadtwerke Oberkirch stehen zu ihrer Verantwortung für die Region und gegenüber ihren Kunden. Sichere und zuverlässige Energieversorgung in und um Oberkirch verbunden mit dem Ausbau der Eigenerzeugung für günstigen Strom. Gerade der Bereich der erneuerbaren Energie wird dabei von den Stadtwerken stetig ausgebaut. So wurden in 2014 neue Photovoltaikanlagen errichtet, die 100 Oberkircher Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen. Dazu kommt der klimafreundliche Nahwärmeausbau im Neubau des Seniorenwohnheims Appenweierer Straße und im Bauhof der Stadt Oberkirch. „Es wird außerdem schon in Stromspeicher im Betrieb der Stadtwerke und im Feuerwehrhaus Haslach-Tiergarten investiert. So wird heimisch erzeugter Strom kostengünstig wieder den Kunden zur Verfügung gestellt“, weist Erik Füssgen im Gespräch hin. „Zum sinnvollen Betreiben der Stromspeicher braucht man aber regional erzeugten Strom. Dieser kann insbesondere in heimischer Windkraft ausreichend, sicher und vor allem ohne CO2-Emmissionen erzeugt werden“, zeigt sich der Stadtwerkechef überzeugt.

Ein weiteres Geschäftsfeld könnte eben demnächst die Erzeugung von Strom aus Windkraft sein, um den wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende auch in der Region zu leisten. Welche der Vorrangflächen für die Nutzung der Windkraft in der Verwaltungsgemeinschaft mit Renchen und Lautenbach konkretisiert werden können, stellt die Stadt Oberkirch in einer Informationsveranstaltung am 16. Dezember in der Erwin-Braun-Halle vor. Die drei Partner bei einem Windenergieprojekt - Stadt Oberkirch, Süwag und Stadtwerke Oberkirch - wollen im nächsten Jahr ein Windkraftprojekt mit Bürgerbeteiligung in der Raumschaft umzusetzen, um eine energiewendeorientierte Energieversorgung ohne staatlich bedingte Höchstspannungstrassenumlagen für die Bürger zu erreichen. Dass die Umsetzung schwierig ist, deutete Stadtwerke-Geschäftsführer Erik Füssgen an, da jedes neue Erzeugungsprojekt auch neue Einflüsse mit sich bringt. „Der Windradbau ist im Bereich Schwend/Eselskopf technisch möglich und voraussichtlich rentabel, könnte aber trotzdem durch Einwände nicht realisierbar sein.“ Wenn dem so sei, „werden wir trotzdem in eine klimafreundliche Energieerzeugung investieren.

Dafür hat der Aufsichtsrat die Weichen klar gestellt.“ Verbunden mit einer Bürgerbeteiligung lässt sich so ein sinnvoller Wirtschaftskreislauf schließen. Und wie wichtig der Ausstieg aus der Kohle- und Atomverstromung ist, dürfte wohl mittlerweile jeder aufgenommen haben.

Regionalität sorgt für Rückfluss

„Strom ernten und damit auch noch Geld verdienen, Arbeitsplätze sichern und schaffen, Fachkräfte und die Menschen in der Region binden.“ Dies ist die Geschäftsphilosophie der Oberkircher Stadtwerke, die sich heute auch schon als regionaler Energiedienstleister sehen. Hinzu kommen die in der Region erwirtschafteten Erträge des Unternehmens, die auch wieder vor Ort zurück fließen und dem Gemeinwohl zugute kommen. Aufgaben wie der Ringbus und stadtnahes Parken wird zusätzlich über die Technischen Werke unterstützt, abgesehen von den gemeinnützigen Tätigkeiten im Bereich von Kultur und Sport für die Bürger in der Großen Kreisstadt und drum herum. „Gewichtige Gründe, die für unsere Stadtwerke sprechen.“

Ein weiterer neuer Bereich ist die E-Mobilität. Erste sehr gute Erfahrungen haben die Stadtwerke Oberkirch mit einem eigenen E-Smart gesammelt. Bereits jetzt kann an der Ladesäule bei den Stadtwerken kostenlos erneuerbare Energie „getankt“ werden. „Wir denken gerade intensiv über eine Erweiterung des Angebots im Ortenauer Verbund nach und freuen uns umso mehr über den einstimmigen Beschluss des Oberkircher Gemeinderats für den städtischen Einstieg in unser E-Mobilitätsmodell“, so Erik Füssgen. Dem Oberkircher Rathaus wird von den Stadtwerken ab dem Frühjahr ein eigener E-Smart zur Verfügung gestellt und gleichzeitig wird die entsprechende Infrastruktur in Form einer Ladesäule auf dem Rathaushof eingerichtet. Eine dritte Säule für jedermann und rund um die Uhr nutzbar soll folgen. Auch 2015 werden die Stadtwerke Oberkirch vielmehr als nur ein Energielieferant für Oberkirch, die Region und ihre Bürger sein.

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