Oberkircher Hauptstraße wird Fußgängerzone

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(vom 01.12.2017)

Im Gespräch mit Geschäftsführer Erik Füssgen

Den Umbau der Oberkircher Hauptstraße haben die Stadtwerke genutzt und die Infrastruktur für Gas, Wasser sowie Strom seit dem Spatenstich im Juli 2016 zukunftsorientiert ausgebaut. Jetzt bestand die Gelegenheit für ein kurzes Gespräch mit Stadtwerke-Geschäftsführer Erik Füssgen:

„Rundblick“:
Herr Füssgen, nicht nur die Oberfläche der Oberkircher Hauptstraße hat sich seit dem Sommer 2016 verändert. Ein Großteil der Arbeiten betraf den Untergrund. Was haben die Stadtwerke alles baulich verändert in den vergangenen 16 Monaten?

Erik Füssgen:
Wir haben in allen Sparten zahlreiche Hausanschlüsse (56) erneuert und auch die neuen Brunnenanschlüsse installiert. Ein Trinkbrunnen auf dem Marktplatz ist noch in Planung. Außerdem wurden noch die Anschlüsse für die kommende neue Straßen- und Akzentbeleuchtung vorverlegt und 6 neue Festverteiler installiert, damit demnächst noch besser in der schönen neuen Fußgängerzone “gefestet“ werden kann. Und damit dann auch genug Energie vor Ort bereit steht, haben wir eine neue Trafostation hinter dem Amtsgericht errichtet. On top erstellen wir neben dieser eine E-Auto und eine E-Fahrrad Ladestation. Es wurden insgesamt ca. 2,5 Kilometer Leitungen verlegt.

„Rundblick“:
Sie nutzten die aufgegrabene Hauptstraße und haben im engen Kontakt mit den jeweiligen Hauseigentümern Hausanschlüsse erneuert. Wie ist Ihr Fazit der Zusammenarbeit?

Erik Füssgen:
Die Zusammenarbeit war dank des Baustellenbüros mit Frau Klasen und Frau Sehlinger sehr gut. Es gab immer ein „offenes Ohr“ vor Ort, was aufgrund der besonders umfangreichen Einflüsse für alle Anlieger durch den Straßenbau wichtig war. So waren wir mit den Hauseigentümern immer gut abgestimmt und das Verständnis für Veränderungen wuchs mit jedem Baufortschritt. Trotzdem bedanken wir uns bei allen Anliegern und Bürgern für ihre Geduld.

„Rundblick“:
Die Stadtwerke Oberkirch investieren kontinuierlich in die in der Stadt vorgehaltene Versorgungsinfrastruktur. Kompakte Nahwärmeversorgungslösungen und Stromladesäulen für die E-Mobilität zählen mittlerweile genauso selbstverständlich dazu, wie die sichere Versorgung mit Strom, Gas und Trinkwasser. Welches Projekt setzen Sie als nächstes in Oberkirch um?

Erik Füssgen: 
Das aus meiner Sicht wichtigste Projekt ist unser Bereitschaftsdienst mit Menschen aus der Region, die 365 Tage im Jahr für die sichere Versorgung da sind. Ansonsten möchten wir unser Know-how insbesondere ins neue Quartier Neumatt einbringen, damit die zukünftigen Bewohner neben warmen Wohnungen auch von möglichst viel Energiekomfort profitieren können. Dazu gehört dann sicher auch eine sehr gute Elektromobilitätsinfrastruktur. Im Verbund mit einem intelligenten Versorgungsnetz können wir ein sehr umweltfreundliches und damit zukunftsorientiertes Quartier erreichen. Ein weiteres Highlight für Oberkirch und die Region.

„Rundblick“:
Vielen Dank für das Gespräch!

Bild: Stadtwerke Oberkirch, Geschäftsführer Erik Füssgen
Bild: Stadtwerke Oberkirch
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