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Einweihung der Gasbrandübungsanlage
Wie kommt Trinkwasser in die Stadt?
Sauberes, frisches Trinkwasser in höchster Qualität und das jederzeit verfügbar, im Grunde nichts Besonderes. Und dennoch: Für viele Menschen auf der Welt ist eben genau das nicht selbstverständlich.
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Der von der UNESCO einberufene Weltwassertag, der jedes Jahr am 22. März stattfindet und dieses Jahr unter dem Motto „Wasser für urbane Räume“ stand, soll genau auf diese Defizite hinweisen. Trinkwasser ist ein knappes Gut. Rund eine Milliarde Menschen haben keinen oder nur unzureichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser. Denn die Bereitstellung ist aufwendig und umfangreich.
Und auch das Oberkircher Trinkwasser hat eine lange Reise hinter sich, bis es bei den Kunden aus dem Wasserhahn sprudelt. Gewonnen wird es in den beiden Brunnen im Renchener Allmendwald, wo es aus 60 Meter Tiefe gepumpt wird. In der neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage werden störende, aber natürlich vorkommende Stoffe, wie Eisen oder Mangan entfernt sowie überschüssiges Kohlendioxid ausgetrieben, um die strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung einhalten zu können. Die Qualität des Brunnenwassers ist bereits zu diesem Zeitpunkt so hoch, dass es nicht desinfiziert werden muss, etwa mit Chlor.
Nach weiteren Filterungen wird das Trinkwasser zu den Hochbehältern Bellenstein, Hilsen und Haslach gepumpt, wo es dann zum Verbrauch bereitgehalten wird. „Bei Bau, Betrieb und Pflege der Anlagen gelten für uns höchste technische Standards. Ein besonderes Augenmerk legen wir auch auf den Transport vom Wasserwerk zum Kunden“, erklärt Wolfgang Klattig, Geschäftsführer der Stadtwerke Oberkirch GmbH.
Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierteste Lebensmittel in Deutschland. Bei den regelmäßig durchgeführten Kontrollen werden mehr als 60 Werte analysiert. Und die Messergebnisse des Oberkircher Wassers liegen immer deutlich unter den Grenzwerten der strengen Trinkwasserverordnung. „Und da zeigt sich, dass sich der enorme Aufwand lohnt. So muss unser Trinkwasser den Vergleich mit einem guten Mineralwasser nicht scheuen“, resümiert Klattig.
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