Herkunft

Woher kommt das Oberkircher Trinkwasser?

Im Renchener Allmendwald befinden sich die Tiefbrunnen I & II der Stadtwerke Oberkirch GmbH.  
  Aus bis zu 60 Metern Tiefe wird das Wasser mittels elektrischer Tauchpumpen gefördert.
In der neuen Trinkwasseraufbereitungsanlage werden zur Erfüllung der heutigen Anforderungen, insbesondere der Trinkwasserverordnung, die störenden - aber natürlicherweise in den Brunnenwässern enthaltenen Stoffe wie Eisen und Mangan i. W. entfernt. Die Qualität der Brunnenwässer sowie die solide Technik der Wasserförderung ermöglichen es, das Trinkwasser der neuen Aufbereitungsanlage nicht desinfizieren (z. B. chloren) zu müssen.  
  Der Behälter ist gefüllt mit Quarzfiltersand (Körnung 0,71 ... 1,25 mm). Das von oben nach unten durchströmende belüftete Rohwasser (max. 41,7 l/sek. je Filter entsprechend 150 m³/h) wird mit Hilfe des Filtermaterials von Eisen und Mangan befreit und verlässt den Behälter klar und sauber.
Der Behälter ist bestückt mit feinporigen Keramikkerzen über die, mit Hilfe der Seitenkanalverdichter, verdichtete 2-fach gefilterte Aktivkohle gereinigte Aussenluft feinblasig eingebracht wird (ähnlich einem Whirlpool). Durch diesen Energieeintrag wird erreicht, dass natürlicherweise im Wasser enthaltenes aber überschüssiges Kohlendioxid ausgetrieben und ins Freie befördert wird (sog. phyiskalische Entsäuerung). Das Wasser befindet sich danach im sog. Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht, wirkt also weder kalklösend noch kalkabscheidend. Es wird direkt in die Reinwasserkammern geleitet.  
  Von hier aus wird das Wasser in den Erdbehälter "Boschmatten" gepumpt. Die Pumpenleistung beträgt je Pumpe 200 m³/h.
     
Das Pumpwerk Boschmatten dient als Unterschaltzentrale für die Verteilung des Oberkircher Wassers.  
  Grosszügig dimensionierte Leitungen sorgen für einen stetigen Wasserfluss.
Blick in das Pumpwerk Boschmatten mit den beiden Elektropumpen zu den Hochbehältern Bellenstein und Hilsen.  
  Ein optisches Schaltbild im Verwaltungsgebäude der Stadtwerke Oberkirch informiert über den gesamten Wasserkreislauf.
Betriebsstundenzähler geben Aufschluss über Pumpenlaufzeiten, Auslastung der Pumpwerke und des Leitungsnetzes  
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  Vom Hochbehälter im Ortsteil Haslach wird auch - im Rahmen des Zweckverbandes Wasserversorgung Vorderes Renchtal - die Renchener Ortsteile Erlach und Ulm mit Trinkwasser versorgt.
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